Auf den Spuren
des Europäischen
Hochadels

Herrschaftliche Schwarznussbäume
aus dem Schlosspark des Château Laeken,
Brüssel/Belgien

Viele Zufälle, gute Kontakte und Fingerspitzengefühl, gepaart mit viel Liebe zum Material Holz und dem Lande Schweiz führten letztlich dazu, dass sich in diesen drei beeindruckenden Schwarznussbäumen ein Kreis voller Erinnerungen schließt.


Eine historische Konstante ist die lange Verbindung und Verbundenheit des Belgischen Königshauses zur Schweiz.

 

Villa Haslihorn im Horwer Ortsteil St. Niklausen bei Luzern. Diese pflegte die Königliche Familie als Sommerresidenz (14.Dezember 1898 bis Februar 1938).


Astridkapelle am Vierwaldstättersee, als Gedenkkapelle an Königin Astrid (Astrid von Schweden verheiratet mit Leopold III.), welche während eines Erholungsaufenthaltes in der Zentralschweiz tödlich verunglückte.

 

Astrid-Hall ehemaliger Bankettsaal des Hotels Swiss-Chalet in Merlischachen. Dort fand, anlässlich des 50. Todestages, der abschließende Empfang der Königsfamilie statt. Dabei wurde der Bankettsaal, im Andenken an die verstorbene Königin, in Astrid-Hall umbenannt.


Wir haben keine genauen Anhaltspunkte von wem, wann und warum diese Schwarznussbäume gepflanzt wurden. Jedoch waren „exotische“ Zierden und auch das Anlegen ganzer Parkanlagen mit diesen nichts Ungewöhnliches. So hat auch Leopold II.
die Neue Welt nach Europa geholt und als „wachsendes Reiseandenken“ für die Nachwelt erhalten.


Die Liebe zu Pflanzen und die Inspiration der Ferne fügen sich hier zu einem weltumspannenden Gesamtkunstwerk zusammen.

Wir wissen heute nicht mehr genau, ob es Reisen oder gute Kontakte nach Amerika waren aufgrund derer die Schwarznüsse (Juglans nigra) den Weg nach Belgien fanden. Sicher ist jedoch, dass Leopold II. im Schlosspark den idealen Ort für dieses Trio erkannte: Hoch im Stamm, kräftig und ansehnlich im Wuchs entwickelten sich die
Schwarznüsse zu imposanten Bäumen, die für sich eine entsprechende Bühne verlangten.


Sehr wahrscheinlich ist übrigens, dass die Bäume noch zu Lebzeiten von Leopold I. gepflanzt wurden – und somit auch zu Lebzeiten des als Kind verstorbenen Enkels von Leopold I.

 

Waren sie vielleicht sogar als Hommage an den Namen Leopold gedacht? In dieser Namenstradition tauften wir diese drei Ausnahmenussbäume auf:

 

„Leopold1“ – „Leopold2“ – „Leopold3“

 

Um 1865 gepflanzt, haben diese Nussbäume alle 6 Könige des Könighauses von Belgien erlebt, einschließlich der heutigen Prinzen von Belgien. Eine ganze Dynastie durfte also die Bäume begleiten, pflegen und genießen.

Ob Leopold II. sich zu dieser Zeit vorstellen konnte, dass „seine Schwarznüsse“ eines Tages zu solch stattlichen Bäumen heranwachsen würden?


Aber sehr wahrscheinlich wäre er genauso von deren Erscheinung beeindruckt gewesen, wie es Stephan Schöpplein von der Firma Ziegelhöfer gewesen ist, als er diese imposanten Bäume zum ersten Mal begutachtete.

 

Sofort sprang der Funke der Inspiration über, direkt erwachten die fast grenzenlosen
Möglichkeiten von Furnier, Schnittholz und künstlerischer Verwendung in der Vorstellung zum Leben.


Das wichtigste allerdings: Die Bäume dürfen nicht getrennt werden!


Herr Schöpplein folgte seiner inneren Stimme und erfüllt das Vermächtnis des Schlossparks von Laeken: So gehen diese Bäume nun auch in Zukunft ihren Weg gemeinsam in der Schweiz.

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